Ausgearbeitet
- ein Systemrahmen mit Ebenen, Betriebslogik und Prinzipien
- Kodizes zu Grundprinzipien, Verantwortung und Daten
- Diagnosemodule für die acht Dimensionen
- durchgespielte Szenarien an realen Raumtypen
Kapitel 3 · Erprobung
LeitfrageWelche Funktion eines Ortes darf unter Druck nicht brechen?
Dieses Kapitel zeigt, an welchen Raumtypen AIN2030 durchgespielt wird und worauf die Planspiele achten.
Stand
AIN2030 wird in Szenarien durchgespielt, die sich an realen Raumtypen orientieren. Es sind Planspiele zur Prüfung der Systemlogik – keine Untersuchungen konkreter Anlagen und keine empirische Validierung.
Den Schritt von der Erprobung in die Anwendung gehen wir mit Partnern – genau dafür suchen wir den Austausch.
Raumtypen
Ein Wohnquartier, dessen trockener Alltag von Pumpen abhängt.
Leitfrage: Was geschieht, wenn eine unsichtbare Voraussetzung ausfällt, auf der alles aufbaut?
Ein Großstadtbezirk, der für mehrere Tage ohne Strom auskommen muss.
Leitfrage: Welche Funktionen kippen in welcher Reihenfolge – und wo hätte Vorbereitung Zeit gewonnen?
Ein bestehender Siedlungsraum unter gleichzeitigem Druck auf Transport, Wasser, Energie, Hitze und Kommunikation.
Leitfrage: Wie bleibt ein klima- und versorgungssensibler Raum steuerbar?
Ein hoch automatisierter Hafen- und Logistikknoten unter kombinierter digitaler und physischer Störung.
Leitfrage: Was bricht, was hält – und wo korrigiert sich das System noch selbst?
Worauf die Planspiele achten
Die Szenarien rechnen mit verspäteten Meldungen, widersprüchlichen Anweisungen und Maßnahmen, die nur teilweise umgesetzt werden.
Durchgespielt werden bestehende Orte und ihre schrittweise Veränderung, nicht ideale Neuplanungen.
Gefragt wird nicht nur, ob etwas ausfällt, sondern was bricht, was hält und wo sich das System noch selbst korrigiert.
Kontakt
Für fachlichen Austausch, gemeinsame Szenarien oder eine Zusammenarbeit an AIN2030 freuen wir uns über Ihre Nachricht.
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